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Mach Mikrointeraktionen für einen kurzweiligen Input

Autorenbild: Franziska BlickleFranziska Blickle

Aktualisiert: 7. Okt. 2024


Im Zusammenhang mit Workshops bezeichne ich als Mikrointeraktionen alles, was du nutzen kannst, um deine Teilnehmenden auch in Theorie-Inputs, bei denen du neues Wissen vermittelst, aktiv einbinden kannst.


Meist gehen sie ganz schnell, brauchen keine oder kaum Vorbereitung und oft könnten deine Teilnehmenden noch nicht einmal sagen, was du da genau gemacht hast. Aber sie werden deinen Vortrag anders erleben, versprochen!



 

Bevor ich dir ein paar Beispiele gebe, möchte ich aber noch eine Warnung aussprechen:


Mach diese Mikrointerkationen nicht zum Selbstzweck. Sie müssen zu Thema und Zielgruppe passen und sich stimmig in den Vortrag einfügen.


Gerade zu Anfang der Corona-Zeit als alle Weiterbildungsformate von jetzt auf gleich in den virtuellen Raum übersiedelten, habe ich oft davon gelesen, alle wie viel Minuten du deine Teilnehmenden aktivieren und z.B. etwas klicken oder schreiben lassen musst, um sie aktiv zu halten.


Viele Kolleginnen haben das leider ohne wirkliche Verbindung zum Workshop gemacht und ich habe mehrmals erlebt, wie ich etwas klicken sollte oder mich für etwas melden, mit dem dann hinterher nichts geschah


Ein bisschen wie der sogenannte "Totmannknopf" oder auch "Bewegungslosmelder". Das ist ein Knopf oder Hebel beispielsweise im Führerstand von Zügen, der regelmäßig betätigt werden muss, um zu zeigen, dass die steuernde Person noch da und wach ist.


Und genau so kam ich mir manchmal vor. Als müsse ich gerade nur Rückmeldung geben, ob ich noch lausche oder schon eingenickt bin. Das ist möglicherweise nach bestem Wissen gut gemeint, aber nicht gut gemacht.


Stattdessen sollten sie sich flüssig in den Vortrag einfügen und deinen Teilnehmenden das Gefühl geben, schon etwas zu wissen, ein Wiedererkennen auslösen oder für ein besseres Verständnis sorgen. Mit etwas Übung werden dir viele Möglichkeiten einfallen.


 

Hier kommen ein paar Beispiele:

  • Erkläre etwas und frag, ob jemand den Fachbegriff kennt.

  • Frag nach einer guten Übersetzung für einen fremdsprachigen Fachbegriff.

  • Lass die Teilnehmenden einen Fakt raten oder schätzen.

  • Frag nach Handzeichen, wer eine bestimmte Erfahrung schon gemacht hat. Such dir eine Person und stell noch eine kurze Rückfrage. Unbedingt für den Beitrag bedanken.

  • Fordere zu Beginn zu Zwischenfragen auf und beantworte diese kurz und knapp im Vortrag, auch wenn ihr darauf später im Workshop nochmal kommen werdet.

  • Frag, ob jemand das Konzept schon kennt. Falls ja, lass die Person kurz zusammenfassen, was sie darüber weiß. Das muss nicht perfekt oder vollständig sein, denn du kannst wunderbar ergänzen. Bedanke dich unbedingt dafür.


 

Hier findest du meinen Kurzinput (3:51 min) zum Thema Mikrointeraktionen auf Youtube:



 

Mehr Ideen und Tipps für virtuelle Workshopformate findest du hier:

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Portrait von Franziska Blickle

Hi, ich bin Franzi, ...

... Deine Expertin für interaktive Workshops und Trainings, die Spaß machen und nachhaltig wirken. Moderations-Profi und Virtual Facilitation Enthusiastin unterstütze ich Dich dabei, Dein Wissen professionell und mit Leichtigkeit an Gruppen zu vermitteln. Lass uns deine Formate in inspirierende Erlebnisse verwandeln!Mehr über mich erfährst du...

Frisch gebloggt: 

FRANZISKA BLICKLE

Trainerin für Kommunikation, Leadership und Selbstmanagement, in Berlin daheim und europaweit unterwegs

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